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14.02.2017

Kirchengemeinderat kann seine Arbeit aufnehmen

Lichtdurchflutet präsentierte sich die St. Peter-Kirche an diesem zweiten Sonntag nach Epiphanias den Gottesdienstbesuchern und den Mitgliedern des alten und des neuen Kirchengemeinderates. Pastorin Regine Boysen und Pastor Manfred Rosenau war die Freude auf diesen anlässlich der Entpflichtung der ausscheidenden Mitglieder und Verpflichtung der neuen Kirchenvorsteher festlichen Gottesdienst mit Abendmahl anzumerken. Wegen mehrerer in Stufen erfolgter Strukturveränderungen in der Nordkirche hatte der alte KGR über acht Jahre die Pflichten als geistliches Verwaltungsgremium wahrgenommen. Jetzt dauert die Amtszeit wie vorgesehen sechs Jahre.


Weihnachten und an den Tagen darauf ist die Geburt Christi in der Weihnachtszeit in den drei Kirchen St. Nikolai in Ording, St. Magnus in Tating und St. Petri in St. Peter-Dorf in der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Peter-Ording und Tating mit Urlaubern und Gästen gefeiert worden.- Licht und Glanz seien in die Dunkelheit gekommen. Nun habe uns der Alltag wieder, meinte Regine Boysen in ihrer Predigt, fügte aber gleich in Anlehnung an den Predigttext - 2. Buch Mose, 33. Kap., Vers 17-23 – aus dem Alten Testament hinzu, dass Gottes Menschwerdung für uns auch Folgen habe. Wir wollten wie Mose zwar Gottes Angesicht sehen, könnten das aber nicht. In seinen Zeichen aber werde er uns sichtbar. Er ist uns nahe. Des dürften wir gewiss sein.

Das konnte man in diesem Gottesdienst mit seinen Liedern und Texten spüren. „Der Morgenstern ist aufgedrungen“ vermittelt Freude und „Ich singe meinem Gott von ganzem Herzen“ betont den Glauben an ihn und seine Zusage. Die brauchen wir und unter uns besonders die Kirchenvorsteher, denn sie sollen Entscheidungen treffen zum Wohle der Gemeinde. So heißt die Gelöbnisformel dann auch: „Ich gelobe vor Gott und dieser Gemeinde, das mir anvertraute Amt als Mitglied des Kirchengemeinderats gemäß dem Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und im Bekenntnis der evangelisch-lutherischen Kirche bezeugt ist, zu führen. Ich bin bereit, gemäß der Verfassung Verantwortung zu übernehmen für die Leitung der Kirchengemeinde, den Gottesdienst, für die diakonischen und missionarischen Aufgaben sowie für Lehre, Leben und Ordnung der Kirche.“ Passend dazu war vorher das erste Lied (Nr. 124) aus dem Pfingstfestkreis „Nun bitten wir den Heiligen Geist gesungen worden.“

Mit herzlichen Dankesworten entließen Pastorin Regine Boysen und Pastor Manfred Rosenau Ulrike Felsch, Christoph Jensen, Petra Jöns und Hans Jacob Peters aus ihren Ämtern als Kirchengemeinderäte. Jeweils zu zweit wurden die neuen Mitglieder verpflichtet und nahmen gemeinsam ihr Amt mit dem Sprechen der Gelöbnisformel an. Weiterhin sind Wolfgang Beushausen, Claudia Boyens, Gudrun Fuchs, Conrad Klützke, Waltraud Rüß, Andrea Streubier, Helmut Walter und Ruth Welk als gewählte Mitglieder dabei. Über die Wahl sind neu hinzugekommen Gaby Bombis und Bodo Scheffels. Zu Mitgliedern berufen worden sind Claudia Stranegger und Jörg Honecker. Kraft Amtes sind die Pastoren Mitglieder des insgesamt 14-köpfigen Gremiums.

Von Freitag bis Sonnabend haben sich die Mitglieder des neuen KGR im Christian Jensen Kolleg in Breklum auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst fand nun gleich die konstituierende Sitzung statt. Damit ist der KGR dann auch handlungsfähig. Zur Vorsitzenden wurde Regine Boysen gewählt. Ihre Stellvertreter sind Wolfgang Beushausen und Gudrun Fuchs.

Hric, 15. Januar 2017, www.jb-spo.de

 

Siehe unter www.jb-spo.de 2016

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